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Algerien
Zwischen Sand und historischen Überresten

Ein blaues Zelt war mein Hotel unter den Sternen der Sahara. Als ich ihn bei vier verschiedenen Expeditionen überquerte, konnte ich mich zum ersten Mal mit absoluter Stille verbinden, der echten, die nur dem Wind erlaubt, Geräusche zu machen. Ich sah den Sonnenaufgang hinter dem Buckel eines Dromedars aufgehen und den Sonnenuntergang vor dem Objektiv meiner Nikon verschwinden. Alles war verdammt noch mal in Ordnung und folgte einem präzisen Rhythmus, kurz einem Drehbuch, von dem man nicht abweichen kann, weil die Wüste nicht verzeiht: Wer seinen Part vergisst, verlässt die Szene ohne große Komplimente. Keine Improvisation, nur perfekte Schauspieler überleben. Der trockene Fennekkopf zwischen den goldenen Flecken, der eines Morgens gefunden wurde, nachdem ich die Gegend um das Lager für die Nacht erkundet hatte, ist ein Beweis dafür. Aber neben diesem sandigen Land habe ich die Kultur der Touareg kennengelernt und etwas mehr über die arabische Welt verstanden. Außerdem konnte ich bei einer der vier Reisen, die hierher unternommen wurden, die Überreste einer der einst wohlhabendsten römischen Kolonien bewundern.

(Klicken Sie auf das Galeriebild, um es im Originalformat zu öffnen)

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